Fast so „rankwütig“ wie unsere Reben im Weinberg sind die Brombeerbüsche in den angrenzenden Grundstücken. Leider wird diesem Wildwuchs durch einige unserer Nachbarn kein Einhalt geboten. Um einen Übergriff auf unsere Rebanlage zu verhindern war es nötig, in einigen Bereichen selbst tätig zu werden. Ein aufwendiges und stacheliges Geschäft, denn es ist ja nicht damit getan, die Ranken zu kürzen, sondern die unhandlichen Ruten müssen auch entsorgt werden.
Auf einer kleinen Parzelle gegenüber unserem Bauwagen, die noch zu unserem Weinberg gehört, haben wir nach der Rodung einen Nussbaum gepflanzt. Es wird wohl noch ein paar Jahre dauern, bis wir unter seinen Ästen im Schatten sitzen können. Aber als Weinbauern denken wir natürlich langfristig.
Wie immer gibt am Ende des Weinjahres im Weinberg und dem Bauwagen einiges aufzuräumen und zu reparieren. Allein 20 Rebscheren müssen wieder gängig gemacht und geschärft werden. Auch die Akkus unserer Geräte werden im Winter entfernt und in einem warmen Keller gelagert. Abhängig von der Frostsituation kann eventuell bereits im Dezember mit dem Winterschnitt begonnen werden. Dazu müssen allerdings erst alle Blätter abgeworfen und die Ruten ohne Saft sein.














